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Wie funktioniert ein Eisprungkalender?

Um einen Eisprungkalender führen zu können, benötigt man zwei Werte:

  • Die Durchschnittslänge des Zyklus: Dieser kann zwischen 21 und 35 Tagen schwanken, dauert aber meistens 28 Tage.
  • Der erste Tag der letzten Periode: Ihre Länge ist dabei nicht wichtig, doch ein Zyklus wird immer vom ersten Tag der Blutung an berechnet.

Bei einem unregelmäßigen Zyklus muss man mehrere Berechnungen mit dem Eisprungkalender durchführen und den Durchschnittswert ermitteln, an dem man die fruchtbaren Tage dann recht gut ablesen kann. Letzteres ist deshalb relativ einfach, weil man den Eisprung betreffend nur eines wissen muss. Er findet immer genau 14 Tage, bevor die nächste Periode einsetzt, statt. Ist der Zyklus regelmäßig, ist der Termin also eindeutig. Nun kann man die fruchtbaren Tage ablesen, indem man vom Tag des Eisprungs ausgeht. Sie liegen etwa im Zeitraum fünf Tage davor und einen danach.

Wie sicher ist ein Eisprungkalender?

Der Eisprungkalender eignet sich nicht unbedingt als Verhütungsmethode.

Der Eisprungkalender eignet sich nicht unbedingt als Verhütungsmethode.

Die Berechnung mit dem Eisprungkalender beruht auf durchschnittlichen Werten. Daher können die Ergebnisse abweichen. Der Zyklus kann durch folgende Faktoren beeinflusst werden:

  • Stress
  • starke Diät
  • Hungersnot
  • Leistungssport
  • Störung des Tag- und Nachtrhythmus
  • Medikamente
  • Notsituationen
  • hormonelle Störungen

Aus diesem Grund kann ein Eisprungkalender keine Schwangerschaft garantieren. Hilfreich ist er trotzdem, da man die fruchtbaren Tage durch ihn einigermaßen gut im Blick hat. Kombiniert man den Eisprungkalender dann noch mit anderen Methoden, die den Eisprung bestimmen, wie etwa einer Basaltemperaturkurve oder dem LH-Test, ist er sehr effektiv. Als Verhütungsmethode eignet er sich jedoch nicht, da sein Richtwert-Charakter dafür nicht sicher genug ist. Außerdem können die fruchtbaren Tage schwanken und Spermien im Gebärmutterhalskanals drei bis sechs Tage überleben, so dass auch ein Geschlechtsverkehr kurz vor den fruchtbaren Tagen zu einer Schwangerschaft führen kann.

Da ein Eisprungkalender den Tag der Zeugung anzeigt, kann man mit seiner Hilfe natürlich auch den Geburtstermin errechnen, der etwa 266 Tage oder 38 Wochen nach dem Tag der Befruchtung (entspricht ungefähr dem Tag des Eisprungs) liegt. Der Eisprungkalender bietet auch eine gute Möglichkeit die Schwangerschaft zu verfolgen, da man an ihm ihren Fortschritt ablesen kann. Findet die Geburt zum Beispiel schon vor Ende der 37. Woche statt, spricht man von einer Frühgeburt. Wird der Geburtstermin dagegen um mehr als 14 Tage überschritten, redet man von einer Übertragung.