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Ab wann hat man eine Frühgeburt?

Gerade im Bereich der Transplantationen und im Bereich der Frühgeburten hat die heutige Medizin im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Im Gegensatz zu früher kann ein Kind das zu früh geboren wird nahezu problemlos aufwachsen.

Von einer Frühgeburt spricht der Mediziner in der Regel wenn ein Kind vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommt. Das Gewicht des Kindes beträgt in dieser Zeit meist weniger als 2500 Gramm. Aber Frühgeburten sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Laut einem aktuellen Bericht der Weltgesundheitsorganisation kommt eins von zehn Kindern weltweit zu früh auf die Welt.

Gerade bei Frühgeburten entstehen für das Kleinkind enorme Risiken, die aber durch die moderne Medizin gering gehalten werden können. Im Gegensatz zu früher kann man heutzutage Kindern schon sehr früh helfen. Beispielsweise war das Kind, das am frühesten zur Welt kam, 280 Gramm schwer und kam in der 22. Schwangerschaftswoche zur Welt (Stand 2007). Aber durch Fortschritte wie den Brutkasten kann man solchen Frühgeburten optimal helfen.

Das größte Problem bei frühen Geburten ist die Tatsache, dass nicht alle Organe optimal ausgereift sind um in der Welt zu existieren. Gerade die Lungenreife spielt hierbei eine wichtige Rolle. Aber auch hier können Frühgeburten künstlich beatmet werden.

Probleme bei Frühgeburten sind u.a.:

Heutzutage gibt es immer mehr Frühgeburten.

Heutzutage gibt es immer mehr Frühgeburten.

  • Nierenunterfunktion: Gerade bei Frühgeburten ist die Niere nicht komplett ausgebildet und kann somit auch keine reinigende Wirkung übernehmen. Folglich kann das Kleinkind nicht urinieren.
  • Atemnotsyndrom: Wie oben schon erwähnt kann dies mit künstlicher Beatmung fast völlig behoben werden. Schwierigkeit sind nur entstehende Lungenbläschen die den Gasaustausch nicht optimal fördern können. Dies kann auch heute noch zum Tod des Frühchens führen.
  • Hirnblutungen: Mit zunehmender Unreife des Kleinkindes steigt das Risiko eine Hirnblutung zu bekommen. Hirnblutungen kann man schwer entgegen wirken.
  • Unreifes Immunsystem: Kleinkinder einer Frühgeburt haben meist ein unvollständig entwickeltes Immunsystem. Durch diese Schwächung ist das Frühchen auf alle Keime und Viren sehr anfällig. Das Immunsystem kann auch lange über die frühe Geburt hinaus angeschlagen oder geschädigt sein.

Neben einiger Spätfolgen ist die Überlebendwahrscheinlichkeit bei einer frühen Geburt je früher das Kind geboren wird umso geringer. Allgemein gilt die Vollendung der 23. Schwangerschaftswoche als notwendige Bedingung, damit das Frühgeborene überleben kann. Außerdem werden bei einer drohenden Frühgeburt vorzeitig unterstützende Maßnahmen eingeleitet. Beispielsweise Maßnahmen die die Lungenreifung des Kindes beschleunigen. Dies kann schon während den Schwangerschaftswochen vorgenommen werden. Ganz leicht herzufinden in welcher Schwangerschaftswoche man sich gerade befindet ist natürlich die Rechenvariante. Gerade Frauen die sich ein Kind wünschen benutzen meist einen Eisprungkalender um ihre fruchtbaren Tage darin einzutragen. Ab dem Aussetzen der Periode und dem Beginn der Schwangerschaft lässt sich somit leicht der Geburtstermin errechnen. Aber auch jeder Frauenarzt gibt eine zuverlässige Auskunft über den genauen Stand der Schwangerschaft.